Donnerstag, 31. August 2017

Von Göteborg nach Styrsö/Sandviken

Heute ging es nur knapp 11sm, die Hälfte davon unter Fock.
Ich bin nun auf einer größeren Schäreninsel, welche ohne Regen und bei mehr als 14°C bestimmt wunderschön ist.
Es gibt hier einige Trails zum Wandern, leider sind die feuchten Felsen im Moment sehr rutschig, so dass ich nur ein kleines Stück ge-hiked bin.
So anstrengend es doch teilweise war, aber nun ist plötzlich das ganze Leben aus dem Boot raus und ich muss mich daran erst einmal gewöhnen, was mir im Moment nicht gerade leicht fällt.
Auch aus den ruhigen Kanälen wieder in die wilde Ostsee zu segeln ist eine weitere Umstellung.

Zum Abendbrot gab es mein Lieblingsbordgericht: Kartoffeln mit Räucherlachs.
Dabei ist dann die Gasflasche leer gegangen. Gut, das ich noch eine Flasche in Reserve mitgenommen hatte.

Ach ja, hier dürfen nur Fahrräder, Elektromobile oder Mopeds/Kleinroller fahren :-)

Der Weg des zweiten Abschnittes: Nyköping bis Göteborg

Nun ist der zweite Abschnitt der RoosterTour auch erfolgreich bewältigt.

Am 11.8. habe ich die Familie aus Stockholm abgeholt, hier haben wir dann zwei Nächte für "sight-seeing" investiert. Danach ging es zu 7/11 nach Nyköping.
Von Nyköping ging es mit einem Abstecher über Broken nach Arkösund und Mem, wo wir ab dem18.8. im Konvoi die Passage durch den Götakanal gestartet haben.
Diese dauerte fünf Tage und endete in Sjötorp, an der Ostseite vom Värnernsee.
Von dort sind wir in drei Tagen über den Värnernsee nach Värnersborg gefahren, wo es dann in den Trollhättekanal ging. Den Trollhättekanal und den Weg bis nach Göteborg haben wir in zwei Tagen bewältigt, so dass wir dort am 27.8. festgemacht haben. Nach weiteren zwei Tagen "sight-seeing" konnte die Familie am 30.8. mit der Stena Linie nach Kiel zurückfahren.

Hier die Übersicht des Streckenverlaufes (274sm davon ca. 25sm gesegelt):



Nyköping-Broken = 8,1sm


Broken-Arkösund = 18,6sm


Arkösund-Mem = 20sm



Mem–Linköping = 30,1sm
15 Schleusen, 2 Seen,

Tagesetappe: Hier in Mem erfolgte 1832 die große Einweihung des Göta Kanals. Die mittelalterliche Stadt Söderköping ist ein Idyll mit zentral gelegenem Kanalhafen. Die Fahrt nach Norsholm führt durch eine schöne Landschaft und über den See Asplången. Hinter Norsholm geht es weiter über den See Roxen.



Berg–Borenshult, (Motala) = 23,2sm
16 Schleusen, 1 See

Die Tagesetappe beginnt an der größten Sehens-würdigkeit des Göta Kanals – der Schleusentreppe Carl Johan, in deren sieben Schleusen wir einen Höhenunterschied von gut 18 Metern überwinden! Nach vier weiteren Doppelschleusen folgt eine Strecke mit zwei Aquädukten und einer bezaubernd schönen Agrarlandschaft bis Borensberg. Hier wird die Schleuse noch, wie in früheren Zeiten, von Hand betätigt. Nach der Überquerung des Sees Boren erwartet uns der Nachthafen unterhalb der Schleusentreppe Borenshult.



Borenshult, (Motala)–Forsvik = 23,4sm
6 Schleusen, 2 Seen

Tagesetappe: Die Schleusen von Borenshult bilden mit fünf Kammern die zweitgrößte Schleusentreppe des Göta Kanals. Vom Yachthafen in Motala ist es nicht weit zu den Geschäften und Boutiquen der Stadt. Die Fahrt führt über den Vätternsee, den zweitgrößten See Schwedens. In Karlsborg liegt die beeindruckende Festung Karlsborg. Über den See Bottensjön gelangt man nach Forsvik, dem Heimathafen des Raddampfers Eric Nordevall II.




Forsvik–Töreboda = 21,2sm
2 Schleusen, 1 See

Tagesetappe: Die Schleuse von Forsvik wurde bereits 1813 gebaut und ist damit die älteste Schleuse des Kanals. Jetzt folgt ein naturschöner Abschnitt über den See Viken mit schmalen Durchfahrten, tiefen Wäldern und kleinen Inseln. In Tåtorp wird die Schleuse noch, wie in alten Zeiten, von Hand betätigt. Die schleusenfreie Strecke bis Töreboda ist von Laubwald und einer gepflegten Agrarlandschaft gesäumt.


Töreboda–Sjötorp = 11,6sm
19 Schleusen,

Tagesetappe: Die Schleusenanlage von Hajstorp und die Riksberg-Schleusen sind ein beliebtes Ausflugsziel. Nach dem stattlichen Hotelgebäude von Norrkvarn passiert man das Örtchen Lyrestad. Die Göta Kanalfahrt endet mit dem Abschleusen nach Sjötorp, einem malerischen Kanalörtchen am Vänernsee.


Sjötorp-Spiken = 30,5sm


Spiken-Dalbergsa = 22,1sm


Dalbergsa-Vänerborg = 17,6sm


Värnersborg- Lilla Edet = 18,8sm
5 Schleusen


Lilla Edet-Göteborg = 28,5sm
1 Schleuse






Dienstag, 29. August 2017

Abreise vorverlegt

5 Hafentage in Göteborg ist mir zu viel und da keiner mehr den Hafen verlassen will, habe ich die Rückfahrt mit der Stena Line umgebucht.
Nun geht es schon 2 Tage früher zurück, nämlich schon morgen.
Das verschafft mir mehr Flexibilität bei meiner Rückreise und ggf. die Möglichkeit ein paar Videos zu schneiden und hochzuladen...

Ausser einkaufen, abwaschen und essen haben wir den Weg von 7/11 zum Tyskland Fährterminal erkundet.
Dafür brauchen wir nur in die Göteborg Hafenfähre hüpfen, die einerseits hier und andererseits beim Stena Fährterminal ihre jeweiligen Endstationen hat. Wir haben uns bis zum check-in durchgeschlagen, so dass uns bei der Weg bei der Abfahrt umfänglich bekannt ist.

Montag, 28. August 2017

Göteborg

Nun liegen wohl ein paar Hafentage in Göteborg an, denn die Fähre nach Kiel geht erst am 1.9. Um 17:00Uhr.
Gestern Abend habe ich festgestellt, dass das Mikrofon von meinem Smartphone wegen eines schlechten Kontaktes nicht geht. Nachdem ich es zerlegt und wieder zusammengebaut habe, geht die Touch Funktionalität nicht mehr :-(
Ein nochmaliges Zerlegen brachte leider keine Verbesserung.
Ich werde es wohl zu Hause in Ruhe mit den richtigen Werkzeugen richten müssen.
Also bin ich in Göteborg ins benachbarte Einkaufszentrum und habe mir dort ein günstiges Huawei Smartphone gekauft.
Eure letzten WhatsApps und SMSes sind dabei verloren gegangen, bitte schickt sie einfach nochmal.
Mit Leon war ich eben noch im 4-Gott, einer Mega-Naschibar und danach noch Pokémon Karten kaufen.





Sonntag, 27. August 2017

Von Lilla Edet nach Göteborg

Heute morgen musste ich nach 4 Jahren aufgrund mangelden WCs in Lilla Edet die Toilette von 7/11 nutzen :-(
Da werde ich wohl den Schwarzwassertank von 7/11 demnächst mal mit Aktivsauerstoff und Chlorbleiche behandeln müssen...
Ansonsten ging es um 9:00Uhr los, die letzte Schleuse wartete direkt neben dem Hafen auf uns.
Mit der Aurora (mit der wir auch schon öfters im Götakanal geschleust haben) ging es dann durch die Schleuse und weiter bis Lilla Bommen in Göteborg, wo wir dann gegen 14:30Uhr festgemacht haben. Der letzte Abschnitt der Göta Alv hatte nicht mehr viel zu bieten. Auf der Westseite noch einiges an Grün und auf der Ostseite viel altes verfallenes Gewerbe. Erst in Göteborg blühte die Industrie am Kanal wieder auf.

Nun liegen wir in Lilla Bommen, mitten in der schicken Citty von Göteborg.