Mittwoch, 6. September 2017

Von Juelsminde nach Middelfart

Eigentlich war ich noch ganz geschafft vom gestrigen Tag und hatte mich auf einen Hafentag im schönen Juelsminde gefreut. Auch wollte ich mal wieder Wäsche waschen.
Das Wetter soll aber deutlich schlechter werden.
Allerdings war der Starkwind erst zum Nachmittag angekündigt, davor ist Schwachwind / Flaute angekündigt.
Bei Flaute zögere ich nicht lange und lege ab, um noch ein wenig Südwest zu machen.
Kurz vor 09:00Uhr ging es unter Motor los und gegen 12:45Uhr habe ich in Middelfart, im Sund festgemacht.
Zwischendurch hat es noch ausdauernd geregnet, gut das ich einen Bimini habe ;-)
Einzig der kräftige Gegenstrom, stellenweise bis zu 2kn! hat ein früheres Eintreffen verhindert.
Gleich zu Anfang habe ich 3 Seehunde gesehen! Dafür keinen Scheeinswal, was untypisch für diese Ecke ist.
Ich stelle mal eine gewagte Hypothese auf:
Die Seehunde fressen den Schweinis den Fisch weg. Und Freddy tötet die verbliebenen Schweinis...
Am Nachmittag habe ich weitere Fischprodukte beim "local fisherman" gekauft und an Bord verspeist.
Auch habe ich zwei Filme geschnitten, produziert und auf YouTube veröffentlicht :-)
Nun das Übliche...

Dienstag, 5. September 2017

Von Grenaa nach Juelsminde

Heute morgen war in Grenaa noch 9°C und am Nachmittag in Juelsminde 21°C.
Das klingt eher nach Frühling oder Herbst, aber nicht nach (Spät-)Sommer.
Laue Abende - Fehlanzeige!
Wie auch immer, da der Wind die nächsten Tage immer wieder kräftig bis stürmisch aus Süd und West kommen soll, habe ich die bis zum Mittag anhaltende Flaute genutzt und bin um 7:20Uhr abgelegt.
Unter Motor sollte es ca. 32sm bis nach Tunø gehen. Hier bin ich dann auch gegen 13:00 Uhr vorbeigefahren.
Es war einfach noch zu früh, um festzumachen. Außerdem sollte gegen Mittag Südostwind einsetzen. Das tat er dann auch, so dass ich noch ca. 22sm weiter in Richtung Südwest gesegelt bin.
Vor Samsø habe ich dann noch kurz mein Drönchen fliegen lassen.
Gegen 17:15Uhr habe ich dann nach 54sm in Juelsminde festgemacht.
Juelsminde hat sich seit meinem letzten Besuch prächtig entwickelt.
Ich konnte wieder einen Ristet Hot-Dog essen :-)
Ausserdem ist der Hafen gut belegt und belebt. Auch die Restaurants hatten alle auf.
Je südlicher ich komme, desto mehr ist scheinbar noch in den Häfen los.
Nach dem Ristet Hot-Dog gab es bei dem Fischimbiss noch 'nen leckeren Fischteller. Nun bin ich aber satt.
Danach habe ich noch einen kurzen Hafen Rundgang gemacht, sowie geduscht.
Nun ist 19:40Uhr ... Blog schreiben, lesen, schlafen...




Montag, 4. September 2017

Von Anholt nach Grenaa

Heute morgen hat es noch mit knapp 6 Bft aus Nord geblasen. Meine anderen single-handed Kumpels aus Anholt haben die Chance genutzt und sind früh los nach SW bzw. SO, um Strecke zu machen.
Für mich war "nur" Grenaa geplant, so dass ich mit dem Ablegen bis ca. 11:00Uhr gewartet habe, als der Wind auf 4-5Bft zurückgegangen ist.
Fast vor dem Wind ging es unter doppelt gerefftem Grossegel aus dem Hafen heraus. Da war ich wohl mal wieder zu vorsichtig (Sicherheitstyp?). Also habe ich entrefft und die Fock gesetzt und gerade einmal 5kn geschafft.
Doch wie es irgendwie immer ist, frische der Wind auf und die Welle nahm zu, der Kurs war inzwischen raumschots.
Der Windpilot hat seine Sache trotz einiger hoher Wellen echt gut gemacht und der SailingGen hatte die Batterien auch schnell auf 14,6V gebracht. Als die Logge (Fahrt durchs Wasser) bei 8kn Alarm gab, obwohl ich gerade mal 6,5kn auf dem GPS hatte (Fahrt über Grund), habe ich dann vorsichtshalber die Fock ganz weggenommen.
Der relative Wind (von querab) war da schon wieder zeitweise bei 20kn.
Also bin ich dann nur unter dem Großsegel weiter nach Grenaa geschaukelt.

Das Anlegen hat sich, bei leichtem Seitenwind, schwierig wie schon lange nicht mehr gestaltet. Heckdalben! Bis ich trotz Sorgeleine das hin hatte...

Ich hatte nicht viel von Grenaa erwartet, war wohl auch deswegen positiv überrascht. Nach dem Anlegen sprach ich einen älteren Segler nach einem Hot-Dog Stand an. Dieser hat mich dann sogleich mit seinem Auto zum Hot-Dog Stand im benachbarten Fischereihafen gebracht :-) Danke! Endlich mal wieder ein richtiges dänisches Rüstet Hot-Dog. Lecker!
Als nächstes konnte ich in einem Fischer-Ladengeschäft leckere selbstgemachte Fischprodukte kaufen.
In Schweden gab es, wenn es hoch kommt, geräucherten norwegischen Lachs  oder Makrelen. Die Tresen dort sahen immer sehr armselig aus. Nicht so hier. Nach 1km Laufen, habe ich dann noch einen Rema1000 gefunden und ein paar wichtige Lebensmittel eingekauft.
An Bord wurden die Reste noch einmal zum zweitliebsten Bordgericht verarbeitet und verspeist.
Nun noch zwei Capt'n Cola und den Blog schreiben. Dann lesen und ab in die Koje. Morgen soll es unter Motor ca. 33sm nach SW gehen.













Sonntag, 3. September 2017

Anholt

Heute mache ich zum ersten Mal während dieser Tour einen Hafentag, weil ich es hier schön finde und nicht wegen des Wetters oder irgendwelcher Termine :-)
Ich habe mir noch vor dem Frühstück ein Fahrrad ausgeliehen, mit dem Ziel zum Leuchtturm zu fahren.
Davor habe ich noch ein paar Luftaufnahmen mit meiner Drohne gemacht.
Angekommen bin ich aber nicht an der Ostspitze der Insel, wo der Leuchtturm steht, sondern an der Südspitze.
Danach bin ich noch mit dem Fahrrad zum Nordstrand gefahren. Traumhaft ist der Strand auch dorr, doch zum Leuchtturm würde man nur zu Fuß nach ca. 2,5h Fußmarsch kommen.
Das muss ich dann wohl mit auf die Liste für's nächste Mal setzen.









Am Nachmittag bin ich dann mit dem Fahrrad und dem Dröhnchen noch einmal zum Südstrand gefahren. Dort bin ichbauf den höchsten Punkt der Insel geklettert und bin von dort ein wenig geflogen.

Als ich zurück war gab es noch ein Saisonendebad am Weststrand.

Bucky wurde abgespült, zusammengepackt und zusammen mit dem SUP im Vorschiff verstaut.

Zum Abendbrot gab es mein zweitliebstes Bordgericht :-)










Hier findet Ihr das Video über beide Anholt Tage:


Und noch meine Drohnenvideos von Anholt:

1. Short Version (FullHD)


2. Extended Version (HD)

Samstag, 2. September 2017

Von Bua nach Anholt

Heute war Schwachwind vorhergesagt, was mir gut in den Kram passte, so konnte ich sicher nach nach Anholt übersetzen. Es ging gegen 8:15Uhr unter Motor los. Bei 6kn Fahrt konnte ich dann gegen 15:00Uhr auf Anholt festmachen. Es ist traumhaft hier. Natürlich passt das Wetter (kein Wind und nur Sonne) perfekt zu dieser Trauminsel.
Aus dieser Perspektive würde ich sagen, daß das ist die schönste Insel in der Ostsee ist, auf der ich bis jetzt gewesen bin :-)

Hier gibt es schöne, ewig lange Strände mit feinem weissen Sand, welcher sich bis ins tiefe Wasser hineinzieht.

Darum habe ich am Strand auch im Wasser und der Sonne gebadet :-)

Freitag, 1. September 2017

Von Styrsö/Sandviken nach Bua

Die Entscheidung von gestern Abend heute nach Læsö zu segeln, habe ich heute morgen revidiert.
Gegen an bei 5Bft im Kattegatt bei einer sich sicherlich aufgebauten Welle, dazu hatte ich keine Lust.
Dafür bin ich an der Westküste nach Süden gesegelt. Unter Fock und doppelt gerefftem Groß ging es zwischen 6 und 7 Knoten (bei einer mächtigen Welle von der Seite) nach Bua. Von hier könnte man morgen ggf. den Absprung nach Antholt schaffen.
Ein schöner Segeltag bei Sonne, der mich der Ostsee wieder näher gebracht hat.
In Bua habe ich erst einmal beim Hafenchinesen ein Stück Fleisch gegessen, war leider auch das minderwertigste Stück auf der bisherigen Tour.
Anschließend war ich noch im Supermarkt einkaufen, aber Naschibar ohne Kinder...