Sonntag, 27. August 2017

Von Värnersborg nach Lilla Edet

Dieser Tag brachte mal wieder eine andere Seite des Kanalreisens ans Tageslicht.
Ich habe mich halb neun morgens per Funk beim Trollhättekanal Control für das Passieren der nächsten Brücke angemeldet. Der Kanalverkehr startet ab 9:00Uhr. Die Öffnung der Autobrücke wurde mir dann zu 9:00Uhr bestätigt.

Etwas später kam dann die erste Trollhättekanalschleuse.

Obwohl die ganz einfach zu bewältigen ist, haben wir diese mit viel Aufregung und Aufwand gut bewältigt.

Diese Schleusen sind sehr eindrucksvoll und um einiges größer als die relativ kleinen Götakanalschleusen und haben ca. 7m Hub.

Diesen Vorgang haben wir dann an der Schleusentreppe von Trollhätte noch 4* wiederholt.

Leider hat sich dabei mein Schleusenhaken aus Edelstahl in die Tiefen der Schleusen verabschiedet.

Diesen schleppe ich schon seit über 10 Jahren mit mir herum, ohne dass ich Ihn bis zu diesem Zeitpunkt jemals gebraucht habe.

Naja, er war eh zu kurz und ich habe danach den Bojenhaken verwendet. Ein Bootshaken hätte es wohl aber auch getan.

Es lohnt sich in Trollhätte festzumachen und die 3 verschiedenen Generationen von Schleusenanlagen zu besichtigen.

Im Trollhätte Kanal haben wir stellenweise bis zu 2kn mitlaufenden Strom :-)

Wir haben Nachmittags in Lilla Edet festgemacht. Ausser einer geschützten Steg/Heckbojen Anlage und der Versorgungsmöglichkeit im angrenzenden Ort hat die location nicht viel zu bieten. Nicht mal eine Toilette, diese wurde 2016 wegen Vandalismus geschlossen :-(

Die nächste Etappe soll uns ins 30sm entfernte Göteborg bringen.

Samstag, 26. August 2017

Von Dalbergså nach Värnersborg

Es ging wieder zeitig, vor 9:00Uhr nach dem Toilettengang und dem Klarmachen des Schiffes, los. Alle blieben in Ihren Kojen und ich bin die letzten 17sm bis nach Värnersborg gefahren. Da trotz Schwachwind eine kleine Welle von schräg achtern kam, musste ich das Großsegel zum stützen nehmen, so dass sich das Gejammer in Grenzen hielt ;-)

Festgemacht haben wir dann schon gegen Mittag. Die Zeit am Nachmittag wurde für einen Großeinkauf und Wäsche waschen genutzt.

Als nächstes geht es dann in drei Etappen durch den Trollhätte Kanal nach Göteborg.

Freitag, 25. August 2017

Von Spiken nach Dalbergså

Von Spiken ging es zuerst bei Sonne durch das enge Schärenfahrwasser wieder raus auf den See. Ausser mir lagen noch alle in den Kojen. Leider waren 4-5Bft Wind und (rel. kleine Welle) gegenan. Dies sorgte bei ca. 5kn Fahrt doch für ordentliches auf und ab im Schiff und einiges an Unmut bei den Mitreisenden. Schliesslich hatte ich versichert, dass sich so etwas wie auf dem Vättern See nicht wiederholen würde (wenn es sich vermeiden liesse). Dafür konnten wir schon gegen 13:00Uhr in einen geschützten Flusslauf an einem Steg längsseits festmachen.

Ich hatte mal endlich Zeit für ein kleines Nickerchen, sowie um den Elektromotor zu reparieren, dessen Kabelschuhe in der Schalteinheit überwiegend Kontaktprobleme aufwiesen. Nachdem alles gereinigt war und die Kabel anstelle der Kabelschuhe angelötet waren, lief er wieder problemlos.
Als Test für den Motor machte ich mit Amelie und Bucky einen kleinen Ausflug zur Schäre in der Flusseinfahrt.

Ansonsten gab es kleines Bauernfrühstück, eine Dusche und Matrix Reloaded.

Donnerstag, 24. August 2017

Von Sjötorp nach Spiken

Von Sjötorp sind wir bei Schwachwind und Sonnenschein unter Motor ausgelaufen. Wir wollten zuerst in das 10sm entfernte Marienstad, haben uns dann aber doch entschieden das Wetter zu nutzen, um Strecke zu machen. Wir sind dann in Spiken gelandet, welches sich in einem Schärenbereich befindet.
Dort gab es bei bestem Wetter das übliche Programm:
- Eis essen
- Essen kaufen
- Diesel kaufen und nachfüllen
- Bucky & SUP klar machen
- Kochen, Essen, Abwasch
- Schlafen

Mittwoch, 23. August 2017

Von Töreboda nach Sjötorp

Manchmal ist der Tag so ausgefüllt, dass ich nicht einmal zum Schreiben des täglichen Blogeintrages komme, geschweige denn Filmchen veröffentliche (beim nächsten Schlechtwetter Hafentag gibt es denn spannendes Neues).

Gestern ging es von Toreboda nach Sjötorp. Bis auf eine Schleuse am Vortag ging es über 19 Schleusen abwärts.

Abwärts geht es ganz ruhig von Statten (bzgl. Wasserturbulenzen und nicht Familieninterferenzen).

Für mich war das Abwärtschleusen kaum anstrengend. Die Kinder fanden das aber nicht, da sie alle Naslang mit langen Leinen an Land hüpfen mussten, diese einmal durch einen Ring ziehen und dann mit dem Rest der Leine wieder an Bord hüpfen. Meist waren es sogar Doppelschleusen.

Das Wetter spielte auch wieder mit :-)

Abends hatten wir die letzten Schleusen in Sjötorp passiert und wurden dort von Frank & Matthis empfangen, Freunde aus der Heimat, die mit Zelt und Auto auch gerade einen Schwedenurlaub machen.

Die Kids haben noch zusammen Bohnanza gespielt und sich auf dem Wasser vergnügt.

Als der Besuch wieder weg war, haben wir noch gegessen und geduscht.
Dann war es auch schon wieder 23:15Uhr.

Ich brauche dringend mal Urlaub ;-)

Die Götakanalpassage ist nun zu Ende.

Weiter geht es nun über den Värnern See zum Trollhåttekanal und durch diesen dann nach Göteborg.

Montag, 21. August 2017

Von Forsvik nach Töreboda

Heute morgen sind wir um 8:50Uhr abgelegt und in der zweiten Gruppe durch die Schleuse gegangen. Eine Gruppe umfasst i.d.R. 4 Boote.
Heute war wohl der schönste (und stellenweise schmalste) Abschnitt der Reise im Götakanal.
Ein See und zwei Schleusen waren heute zu bewältigen, dabei wurden uns die div. Brücken bei unsere Ankunft geöffnet.
Abends haben wir dann in Töreboda festgemacht. Morgen soll es nach Sjötorp weitergehen. Dann geht die Götakanalpassage zu Ende.

Sonntag, 20. August 2017

Von Borenshult nach Forsvik

Heute Morgen ging es wieder eine Schleusentreppe und ein paar weitere Schleusen hinauf. Meine Arme und Schultern tun vom vielen Winschengekurbeln schon weh (die Achterleine wird in der Schleusenkammer senkrecht nach oben an einem Ring befestigt während die Vorleine schräg nach vorne oben an einem Ring befestigt wird, die Vorleine wird dann nach achtern über eine Winsch geführt und hiermit beim Steigen kontinuierlich dicht geholt).
Mittags gab es einen Zwischenstopp in Motala. Zum Leidwesen meiner Tochter waren alle Geschäfte geschlossen sind (wer kann denn wissen, das ausgerechnet heute Sonntag ist?).
Danach ging es über den Vätternsee.
Leider bei SW mit 6Bft bei Kurs West.
Diese Strecke von ca. 20sm bin ich unter Fock mit 5-6 kn am Wind gesegelt. Der relativ gemessene Wind war min. 24kn und max. 32kn ...
Das ist leider ausser mir keinem so recht bekommen.
Das so ein See sich bezüglich der Wellen von der Ostsee nicht unterscheidet hätte ich nicht erwartet.
Danach sind wir in Karlsborg vorbeigefahren, um dann gegen 19:00 Uhr in Forsvig vor der Schleuse des nächsten Tages festzumachen. Start ist vorr. gegen 9:00Uhr...